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Rock Solid, stark wie ein Fels, mein Stativ

January 11, 2018

 

„Wie bekommst Du die Schärfe hin?“ „Da hast Du aber Glück gehabt bei der Lichtstimmung!“ „Ein Stativ hilft doch auch nicht, dass wackelt ja eh bei Wind!“ „Ich habe keine Lust auf ein Stativ, dass schleppe ich doch nicht mit.“

 



Diese Sätze habe ich schon häufiger gehört und mitunter muss ich dann auch schmunzeln. Ich fotografiere seit 2013 Landschaften und schleppe zu wirklich guten Spots immer und damit meine ich wirklich immer ein Stativ mit. 
Natürlich fluche ich auch jedes mal (nicht nur) innerlich über das zusätzliche Gewicht, aber beim fotografieren weiß ich das extra Gewicht sehr zu schätzen, denn nur so ich kriege meine Zielfotos.


Durch Zufall habe ich dann bei Stephan Wiesner das Rollei Rock Solid Beta gesehen, dass war sehr interessant, denn ich war mit meinem Alustativ nie so ganz zufrieden.

 

Ich selbst habe mich mittlerweile für das Karbonstativ Rollei Rock Solid Beta mit dem Panorama Kugelkupf T5S für knapp 500,-€ entschieden. Der Name Rock Solid soll Programm sein. 
Für alle, die es etwas günstiger haben möchten habe ich ein paar Alternativen am Ende des Textes.

 

Nach ein paar Tagen kam dann das Paket an und ich konnte es kaum erwarten das Stativ zu testen.
 

Ich bin wirklich begeistert von dem Stativ, die Verarbeitung ist sehr gut, das Zubehör reichhaltig. Die Drehverschlüsse sind meiner Meinung nach viel besser als die Hebel. Ich bin viel schneller beim auf- und abbauen und die Stativbeine gleiten schön heraus, sogar im Winter. Dazu gibt es dann noch die Markierungen bei dem untersten Beinsegment, was eine Anpassung an den schrägen Untergrund erleichtert.

 

Für das Geld habe ich ein mit knapp 2,5 Kg (Stativ plus Kugelkopf) realativ leichtes Karbonstativ mit langer Mittelsäule plus extra kurzer Mittelsäule, Spikes, Werkzeug und einer Tasche bekommen.
Die kurze Mittelsäule ist für Bodennahes arbeiten gedacht, damit kann man das Stativ im Prinzip direkt auf den Boden legen.
Die lange Mittelsäule ist bei mir alleine schon immer wegen dem Haken verbaut. Ich belasse die Mittelsäule aber zu über 95% in der untersten Stellung, da die Schwingungen so minimiert sind! :)

Das Stativ ist inkl. Kugelkopf 1.46 Meter hoch, ziehe ich die Mittelsäule maximal heraus, lande ich bei ca. 1,75 Meter. In Verbindung mit der maximalen Belastbarkeit von 22 kg hält es auch meine schwerste Kombination (Sony Alpha 7R2 mit Canon 70-200 2.8 und Adapter von Canon Objektiv auf Sony mit einem Gewicht von ca. 3 Kilogramm) problemlos aus.

 

 

Das (relativ geringe) Gewicht ist ein guter Kompromiss. Ist das Stativ zu leicht steht es auch nicht stabil. Ist das Stativ zu schwer, nimmt man es nicht mit! :-)
Meistens befestige ich das Stativ einfach am Rucksack und schon kann es losgehen! :)

 

 

Desweiteren kann ich ein Stativbein losdrehen und das Stativ in ein Einbeinstativ verwandeln. Insbesondere diese Funktion wäre für Tierfotografen sehr sehr praktisch. Ich selbst habe das zwar noch nie benutzt, es ist aber sozusagen "nice to have".

Wirklich wichtig für mich ist die Resistenz gegen Sand und Salzwasser, die Rollei verspricht. Alles in allem ist das Stativ also ziemlich perfekt für mich als Fotograf, der Bilder vom Meer liebt.
 

Ich habe tatsächlich kaum was zu meckern. Der einzige "Makel" ist, dass ich beim abspreizen der Beine die Rasterung selbst zurückdrücken muss. 


 

Auf den Azoren, in St. Petersburg und der Schweiz habe ich das Stativ unter vielen anpruchsvollen Bedingungen testen können.



Auf den Azoren habe ich das Stativ auf schroffen Felsen benutzt und bei Wind am Haken noch mit dem Rucksack zusätzlich „stabilisiert“. Die Ergebnisse sind wirklich super geworden, keine Verwacklung und Unschärfen durch Schwingungen. Das ist für mich wirklich entscheidend, da ich teilweise meine Bilder überblende. (Aus 2-3 Bildern mache ich ein Bild).


In St. Petersburg habe ich das Stativ bei einer Städtereise benutzt und in der Schweiz bei Schnee und Eis. Hier sind die Spikes wirklich Gold wert gewesen. 


Das Stativ stand teilweise sicherer als ich! :D Meine kleinen Billigspikes an den Stiefeln bieten nicht den gleichen Grip.
 

 

Fazit und Alternativen:


Ich habe den Kauf nie bereut, dass Stativ ist sehr stabil, insbesondere wenn ich meinen Rucksack am Haken dran befestige. Das Zubehör wie die Spikes unterstützen den stabilen Stand und verhindern das verrutschen. 
Natürlich sind ca. 500,-€ viel Geld, aber man bekommt was für sein Geld. Das Stativ ist super verarbeitet, robust, flexibel, leicht und super ausgestattet. 


Wer die 500,-€ nicht ausgeben möchte, der kann sich z.B. das Rollei C5i oder das Manfrotto MT055XPRO3 055 Alu-Stativ kaufen. Natürlich gibt es noch andere gute Stative, aber ich habe einfach mal zwei sehr gängige genommen. Die beiden genannten Stative sind grundsolide, schonen den Geldbeutel, bieten eine gute Leistung und man macht damit auch als Einsteiger der Fotografie nichts verkehrt. An das Rock Solid kommen die beiden genannten Stative natürlich nicht heran. Das sieht man alleine schon an der höchsten Traglast, die bei beiden Stativen bei 8kg liegt. Das Rock Solid kann bis zu 22 kg aufnehmen.

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